Weniger Gesundheitspolitik – Mehr Gesundheitsmanagement

Die Geschichte des deutschen Gesundheitswesens ist geprägt vom Zusammenspiel staatlicher Einflussnahme und Selbstverwaltungs-elementen. Vor etwa zehn Jahren wurde mit der Etablierung wettbewerblicher Strukturen in Deutschland begonnen. Sie verläuft jedoch sehr zögerlich. Wer es ernst meint mit Prävention und Eigenverantwortung, muss marktwirtschaftlichen Mechanismen mehr Raum geben. 

Der Staat wird deshalb nicht überflüssig. Er muss die Informations-, Leistungs- und Abrechnungstransparenz garantieren und Vereinbarungen zwischen den Akteuren überwachen und Mindeststandards der Versorgung definieren. Die Bürger müssen durch gesetzliche Regelungen vor Missbrauch geschützt werden.

Der Staat darf aber weder die Wahlfreiheit der Bürger einschränken, noch Einfluss auf die Angebotspalette der Marktakteure nehmen. Das Wohl der Patienten und wirtschaftlicher Erfolg im Gesundheitsmarkt sind keine gegensätzlichen Pole sondern zwei Seiten derselben Medaille.

Die Positionen im Überblick:

Weiterentwicklung der Integrierten Versorgung
Leistung ist mehr als getane Arbeit – „Pay For Performance“
Mehr Mut – Weniger Bedenkenträger – Mehr Pragmatismus
Schadensbegrenzung vor Schadensbekämpfung – Vorrang für Prävention
Weniger Gesundheitspolitik – Mehr Gesundheitsmanagement
Kontrolle ist gut – Vertrauen ist besser – Abbau von Bürokratie
Vom Einzelkämpfer zum Teamplayer – Der Arztberuf im Wandel
Breitere Finanzierungsbasis und Generationengerechtigkeit

BMC-Termine 2010

 

BMC-Schriftenreihe Band IV

Das Gesund-
heitsunter-
nehmen als
Versorger
der Zukunkft

 

 

Perspektiven erkennen
Chancen ergreifen
Strategien umsetzen

 

BMC-Schriftenreihe Band III

Managed Care
in Europa

 

 

 

 

 

BMC-Schriftenreihe Band I, 2. Auflage

Integrierte
Versorgung
und Medizi-
nische Ver-
sorgungs-
zentren