Schadensbegrenzung vor Schadensbekämpfung – Vorrang für Prävention

Immer dann, wenn ein Gesundheitsschaden eingetreten ist, fährt das deutsche Gesundheitssystem seine Kapazitäten hoch. Das zeugt von wenig Effizienz. Viele Krankheitsverläufe sind mittlerweile besser vorhersagbar. 

Vieles könnte durch frühzeitiges Eingreifen verhindert werden. Der Schlüssel dazu heißt Prävention und die Stärkung der Eigen-verantwortung der Patienten. Das heißt nicht, Patienten im Stich zu lassen, sondern sie durch Informations-, Leistungs- und Abrechnungs-Transparenz mit den notwendigen Kompetenzen auszustatten. 

Dazu gehört auch die kritische Überprüfung des Sachleistungs-prinzips. Hierzu bedarf es einer Diskussion frei von Ideologie. Das Sachleistungsprinzip müsste durch ein Vertragsprinzip ersetzt werden. Der BMC bedauert das erneute Scheitern eines Präventionsgesetzes. Ähnlich wie Bildung muss Prävention als Investition in die Zukunft und nicht als Kostenbelastung der Gegenwart begriffen werden.

Die Positionen im Überblick:

Weiterentwicklung der Integrierten Versorgung
Leistung ist mehr als getane Arbeit – „Pay For Performance“
Mehr Mut – Weniger Bedenkenträger – Mehr Pragmatismus
Schadensbegrenzung vor Schadensbekämpfung – Vorrang für Prävention
Weniger Gesundheitspolitik – Mehr Gesundheitsmanagement
Kontrolle ist gut – Vertrauen ist besser – Abbau von Bürokratie
Vom Einzelkämpfer zum Teamplayer – Der Arztberuf im Wandel
Breitere Finanzierungsbasis und Generationengerechtigkeit

BMC-Termine 2010

 

BMC-Schriftenreihe Band IV

Das Gesund-
heitsunter-
nehmen als
Versorger
der Zukunkft

 

 

Perspektiven erkennen
Chancen ergreifen
Strategien umsetzen

 

BMC-Schriftenreihe Band III

Managed Care
in Europa

 

 

 

 

 

BMC-Schriftenreihe Band I, 2. Auflage

Integrierte
Versorgung
und Medizi-
nische Ver-
sorgungs-
zentren